Rund 67 Prozent der Befragten wünschen sich bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die nah zum Arbeitsplatz und vor Witterung geschützt sind. Auch über mehr Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie Umkleiden am Arbeitsort würden sich 61 Prozent der Befragten freuen. Zudem sind mehr finanzielle Unterstützung seitens des Arbeitsgebers gewünscht: Die Hälfte der Befragten würden sich über mehr monetäre Anreize zur Fahrradbenutzung, Radleasingangebote und mehr Lademöglichkeiten für E-Bikes freuen. Weitere 44 Prozent sprechen sich für eine Mitnahme im Öffentlichen Verkehr aus.
Wie die Unterstützung durch den Arbeitgeber konkret aussehen könnte, ist in der Studie wie folgt skizziert: Ein Mobilitätsbudget stellt die finanzielle Unterstützung der Arbeitnehmenden sicher. Arbeitszeiten sollten Beschäftigte flexibel gestaltet können, um zum Beispiel Fahrten im Dunkeln zu vermeiden. Am Arbeitsplatz angekommen, sollten Radfahrern gute Parkmöglichkeiten angeboten werden sowie ein Reparaturservice, um für einen sicheren Rückweg zu garantieren. Zusätzliche Maßnahmen sind das Angebot von regelmäßigen Fahrsicherheitstrainings und die Bereitstellung von Sicherheitsausstattung wie Helmen oder Beleuchtung. Auch intern können Anreize gesetzt werden, indem regelmäßig auf die Radfahrmöglichkeit hingewiesen, interne Werbung betrieben oder wasserfeste Kleidung mit Firmenlogo gestellt wird.
Wichtig: Auch der Betriebsrat kann hier auch eine bedeutende Rolle spielen und sich für die entsprechenden Maßnahmen und Regelungen einsetzen, beispielsweise im Rahmen von Betriebsvereinbarungen zu flexiblen Arbeitszeiten oder der Ausgestaltung von Job-Rad-Angeboten.