So entfallen hierzulande derzeit 34 Prozent der Hochschulabschlüsse auf MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das ist der höchste Wert im OECD-Vergleich. Zudem ist in den vergangenen Jahren die Zahl der jungen Menschen mit hohen Bildungsabschlüssen gestiegen: 41 Prozent von ihnen erreichen inzwischen einen Hochschul- oder höheren beruflichen Abschluss. Das sind 11 Prozentpunkte mehr als 2016, liegt jedoch unter dem OECD-Schnitt (47 Prozent).
Demgegenüber sinkt laut „Bildung auf einen Blick 2026“ der Anteil der 25- bis 34-Jährigen, deren höchster Abschluss das Abitur, die Fachhochschulreife oder eine Berufsausbildung sind, während der der Geringqualifizierten gestiegen ist,: auf etwa 14 Prozent, 2 Prozentpunkte über dem OECD-Schnitt. Auch befinden sich 11 Prozent der 18- bis 24-Jährigen weder in Bildung noch Ausbildung oder Beschäftigung, mehr als im Jahr 2016 (9 Prozent).
Betrachtet man die Altersgruppe der 25- bis 64-Jährigen im Ganzen, sind die Erwerbstätigen in der Bundesrepublik überdurchschnittlich gut qualifiziert: 86 Prozent haben wenigstens eine berufliche Ausbildung oder die Fachholschulreife, 4 Prozentpunkte mehr als im OECD-Durchschnitt. Auch in der frühkindlichen Bildung steht Deutschland zumindest quantitativ gut da. So besuchen 96 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen eine Kindertageseinrichtung, bei einem OECD-Durchschnitt von 90 Prozent.