Zu den häufigsten Berufskrankheiten in Deutschland zählen Lärmschwerhörigkeit mit 9.819 anerkannten Fällen im Jahr 2025. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielte Hautkrebs durch UV-Strahlung mit 3.899 Fällen. Auch Muskel-Skelett-Erkrankungen bleiben für den Arbeitsschutz von großer Bedeutung.
COVID-19 ist zwar aus der Statistik deutlich zurückgegangen, war 2025 aber nicht vollständig verschwunden: 2.656 COVID-19-Erkrankungen wurden als Berufskrankheit anerkannt.
Bei den Zahlen ist grundsätzlich zwischen Verdachtsanzeigen und anerkannten Berufskrankheiten zu unterscheiden. Eine Verdachtsanzeige bedeutet nicht automatisch, dass eine Berufskrankheit später auch anerkannt wird.
Die Zahl der eingegangenen Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit stieg um 0,6 Prozent auf 91.250 an. Darüber hinaus wurden 1.772 Todesfälle infolge einer Berufskrankheit gemeldet, 6,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Verdachtsanzeigen spielen insbesondere Hauterkrankungen beziehungsweise Hautkrebs und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems eine wichtige Rolle.