Neben der Effizienzsteigerung könne KI dazu beitragen, bestimmte Formen von Diskriminierung im Bewerbungsverfahren zu reduzieren. So könnten Bewerber*innen, die aufgrund ihres Alters bei einer ersten Auswahl möglicherweise übergangen würden, durch KI-gestützte Verfahren stärker anhand ihrer Qualifikationen und der Anforderungen einer Stelle beurteilt werden.
Olsen betont in diesem Zusammenhang die Objektivität von KI-Systemen. Ihrer Einschätzung nach können diese dazu beitragen, Bewerber*innen stärker nach ihrer Eignung für eine Stelle auszuwählen, anstatt andere Faktoren wie das Alter in den Vordergrund zu stellen. Dadurch könne vermieden werden, dass Bewerber*innen nur ausgewählt werden, weil sie besonders gut darin seien, sich zu vermarkten. In diesen Fällen kann KI also helfen, Voreingenommenheit aus dem Weg zu schaffen.